Begonnen hat das Projekt „Faschingsgilde“ in einer sehr kleinen, überschaubaren Runde – einem kreativen Sparverein mit vielseitigen und humorvollen Personen, die sich alle selbst übertrafen. Schon nach kurzer Vorbereitungszeit fand schließlich die 1. Faschingssitzung 1994 unter dem Präsidenten Herbert Brandmayr mit nur einer Aufführung im Volkshaus Marchtrenk statt – der große Erfolg und Zuspruch der Zuschauer ermutigte die noch sehr junge Faschingsgilde zu weiteren Sitzungen. Von 2000 bis 2005 übernahm Wolfgang Göschl das Amt des Präsidenten, ab 2005 hielt Willi Lehner über viele erfolgreiche Jahre hinweg das Zepter in der Hand.
Was danach passierte, schrieb schließlich Geschichte: 2020 fanden bereits die 15. Faschingssitzungen statt, seit 2018 mittlerweile an 8 Abenden.
Die 1. Marchtrenker Faschingsgilde zählt heute über 163 Mitglieder (inkl. der Garden), die sich alle vor oder hinter der Bühne ehrenamtlich engagieren. Eine Faschingssitzung bedarf einer langen Vorbereitungszeit, um schließlich den Erwartungen der rund 3.500 Gäste pro Sitzungsjahr gerecht zu werden.
Nach der langjährigen und prägenden Ära von Willi Lehner, der dem Verein weiterhin mit seiner Erfahrung partnerschaftlich zur Seite steht, geht die Gilde nun mit einer neuen Struktur in die Zukunft: Ein modernisiertes, kollegiales Präsidium leitet ab sofort gemeinsam die Geschicke des Vereins – angeführt von Susi Heilinger, der ersten Präsidentin in der Geschichte unserer Gilde.
Doch trotz aller Professionalisierung und Weiterentwicklung bleibt das Wichtigste unverändert: Neben den Späßen auf der Bühne darf natürlich auch der Spaß hinter der Bühne nicht fehlen. Manche bezeichnen den Verein als „große Familie, die sich alle 2 Jahre trifft“.
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